Die Theater-AG am HGW

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Inhaltsübersicht

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Allgemeines

Zielgruppe?
alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-12, auch von anderen Schulen/Schulformen

Was machen wir?

  • Erarbeitung und Aufführung einer Großproduktion pro Schuljahr
  • weitere kleinere Aufführungen, Workshop-Präsentationen
  • Basistraining “Stimme-Körper-Ausdruck-Textgestaltung“
  • Einführung in dramaturgische Grund-, Theater- und Ausdrucksformen

Wann und wo?

  • einmal wöchentliche Proben nach Unterrichtsschluss, abhängig vom aktuellen Stundenplan
  • Zusatzproben und Basistraining nach Vereinbarung (Ankündigungen im Info-Kasten der THEATER-AG in der Eingangshalle beachten!)


Anmeldungen? Kontakt?
- Leiterinnen der AG: Frau Krieg / Frau Klöckner

 

 

Aktuelles

Unsere Inszenierung von Arthur Millers „Hexenjagd“

Arthur Miller verankert die Thematik der Hexenjagd im amerikanischen Ort Salem in den Jahren 1692/93. Dabei geht es nur vordergründig darum, dass „echte“ Hexen gejagt werden. Eigentlich stehen der Neid, die Rache oder die Gier der Menschen im Fokus. Um ihre Gier zu befriedigen oder ihre Ängste zu beruhigen, sind die Menschen bereit, andere ins Verderben zu stoßen. Das Stück ist also als Allegorie zu sehen und angesichts der Geschehnisse der letzten Wochen brandaktuell. Jagden auf Menschen oder Menschengruppen aus niederen Gründen kommen immer wieder vor und diese zu stoppen, ist mitunter alles andere als einfach. Miller schrieb sein Stück zu einer Zeit, als in den USA Jagd auf Kommunisten betrieben wurde. Selten gab es ernsthafte Bedrohungen, häufig stand hinter den Anklagen eine völlig andere Ursache. In Salem geht es um Ländereien und um Liebschaften. Dem sind aber viele weitere Gründe, Menschen zu verfolgen, hinzuzufügen.

In unserer Inszenierung erleben die Bewohner des kleinen Ortes Salem, wie schnell sich Gerüchte ausbreiten und dass man sich mit dem „Teufel“ nicht anlegen sollte. Es geht um Abigail, Mary und ihre Freundinnen, die zusammen mit der Haushälterin Tituba nachts im Wald tanzen und von Reverend Parris überrascht werden. Am nächsten Tag sind zwei Mädchen krank und die Hexenjagd beginnt. Immer mehr Menschen strömen nach Salem, um die kleine Betty zu sehen, die angeblich fliegen kann. Viele Menschen sehen durch die ausbrechende Hysterie die Möglichkeit, sich an alten Feinden zu rächen, sodass schon bald verschiedene Frauen und Männer in Salem der Hexerei beschuldigt und angeklagt werden. Abigail und ihre Freundinnen sind Hauptzeugen in den Prozessen und die Jagd auf die Menschen in Salem kennt bald keine Grenzen mehr.

Was sich aus kleineren Situationen und ersten leisen Anschuldigungen entwickeln kann, kann auch Reverend Hale nicht erahnen, der sich im Umgang mit Hexen gut auszukennen scheint. Jeder, der nun etwas gegen Abigail und ihre Freundinnen sagt, wird an den Pranger gestellt. Einzig John Proctor stellt sich ihnen in den Weg. Wird er erfolgreich sein?

Aufführungen in der Aula des HGW in Waldbröl

  • Freitag, der 09.11.2018 um 19:30 Uhr
  • Samstag, der 10.11.2018 um 19:30 Uhr
  • Freitag, der 16.11.2018 um 19:30 Uhr

Eintritt: 8 Euro (ermäßigt: 4 Euro)
Einlass: ab 19:00 Uhr

Vorverkauf: ab dem 29. Oktober 2018 wie üblich jeweils in der Eingangshalle des HGW in den großen Pausen. Die Abendkasse öffnet jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Wir freuen uns auf Sie bzw. Euch!

S. Krieg, V. Klöckner, M. Schumacher
für die Theater-AG

 

 

Projekt der jungen Theater-AG – ein selbstgeschriebenes Stück unserer jüngsten Teilnehmer

Aufführung: Freitag, der 22.06.2018 um 19 Uhr in der Aula des HGW in Waldbröl

Der Eintritt ist frei!

Einlass ab 18:30 Uhr

Die Theater-AG hat in den letzten 1,5 Jahren viel „Nachwuchs“ bekommen, darunter hauptsächlich Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 und 6. In unserer letzten Produktion „Momo“ konnten einige von ihnen mit kleineren Rollen oder als Statisten mitwirken. Nun brennen sie darauf, endlich eine größere Rolle zu spielen. Da die nächste Produktion der Theater-AG, „Hexenjagd“ von Arthur Miller, in erster Linie mit den älteren Schülerinnen und Schülern besetzt ist, entschieden unsere, jüngeren Schülerinnen und Schüler, in einem Werkstattprojekt den Stift selbst in die Hand zu nehmen. In wochenlanger Arbeit wurden kleinere Szenen aus dem Schulalltag geschrieben. Jeder konnte so aus seinem Erfahrungsschatz beitragen. Entstanden ist am Ende ein eigenes Stück, das traurige, spannende, lustige und explosive Elemente enthält – eine Abbildung also des täglichen Lebens.

Das Besondere an diesem Stück ist nicht nur, dass es von den jungen Teilnehmern selbst geschrieben wurde, sondern auch, dass es in erster Linie von unserem Nachwuchs aufgeführt wird. Viele Schülerinnen und Schüler hatten bisher nur kleine Rollen oder waren Statisten. Nun können sie zeigen, was in ihnen steckt. Auch die musikalische Gestaltung des Stücks ist von den Schülerinnen und Schülern geplant.

In unserer Inszenierung erleben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b und 7a sowie ihre Lehrer nicht nur den schulischen Alltag mit all seinen Facetten. Neben Streitereien, Liebeleien und schrägen Lehrern sind auch Diebe unterwegs, die es den anderen Schülern nicht leicht machen. Eltern und Kinder sind eingeladen, sich auf den Weg mit Milli, Kelly, Paul, Lisa, Finn und den anderen zu machen und nicht nur ihre erste Woche mitzuerleben, sondern auch an eigene Schulzeiten und Erlebnisse erinnert zu werden. Entfliehen sie dem Alltag, indem sie sich den Alltag einmal aus einer anderen Perspektive ansehen.

Sabine Krieg & Vanessa Klöckner

Bunter Abend am 17. Juni 2016

Anlässlich der zum Schuljahresende anstehenden Pensionierung des langjährigen Schulleiters Ulrich Noß organisierte die Theater-AG in Kooperation mit der Fachschaft Musik des HGW am Freitag, dem 17. Juni 2016 einen Bunten Abend.

Moderiert von Mara Jonuschat als Hollenzwerg ("Holli"), Emily Schulz als Geist des Schulgründers Wilhelm Hollenberg ("Willi") und Manuel Hoberg erhielten die rund 300 Gäste einen unterhaltsamen Einblick in das Leben und Wirken des angehenden Pensionärs, der 1977 seinen Schuldienst am HGW antrat und seit 1994 das Amt des Schulleiters bekleidet.

Die Theater-AG unter der Leitung von Sabine Krieg und Rebekka Steiniger präsentierte Szenen aus dem schulischen Alltag, in denen Ulrich Noß  - gespielt von Lukas Krumm - seine Schülerschaft in dem für ihn typischen Sprachduktus unterhielt und zugleich belehrte. Das Publikum einschließlich des Schulleiters und seiner Frau bog sich vor Lachen, so treffend hatten die jungen Stückeschreiber und Schauspieler ihren Direktor dargestellt.

Die Theaterszenen wurden durch nicht minder exzellente musikalische Einlagen - präsentiert von der HGW Jazzband unter der Leitung von Till Beiersdörfer und von den Solisten Marie Steiniger ("My Way"), Jemima Schibli (Geige) und Ole Bechheim (Klavier) - unterbrochen. Lukas Schumacher und Lukas Mack verzauberten das Publikum mit einem gemeinsam gespielten Stück am Marimbaphon, Oberstufenschüler sangen die „Schöne Isabella von Kastilien“ und Schülerinnen der Jgst. 6 präsentierten einen Vortrag in lateinischer Sprache, mit dem sie die Verdienste des Schulleiters als Lehrer für Latein, Geschichte und Pädagogik würdigten.

Die Pause nutzten die Gäste dazu, sich - bewirtet von Schülerinnen und Schülern der Jgst. Q1 - zu stärken und mit lange nicht gesehenen Bekannten und ehemaligen Weggefährten einen Plausch zu halten.

Mit dem von allen Akteuren gemeinschaftlich gesungenen Lied „Ein Hoch auf ihn“ endete dieser ebenso bewegende wie heitere Bunte Abend, der von dem begeisterten Publikum mit einem lang anhaltenden Applaus bedacht wurde.

Weitere Bilder vom Bunten Abend finden Sie hier.

Archiv

Erster Oberbergischer Theatersport-Wettkampf

Bevor dieser Bericht beginnt, muss hinzugefügt werden, dass die Gruppe vom HGW relativ früh ausgeschieden ist, weshalb nur über den ersten Teil des Wettbewerbs, der am 8.6.2016 stattfand, berichtet werden kann.

Es war ein spannender Kampf zwischen 11 Mannschaften, die bunt aus verschiedenen Altersklassen zusammengewürfelt waren. Von Schulgruppe bis erfahrene Schauspieler war alles dabei.

Sie alle sind angereist, um an diesem ersten Wettbewerb seiner Art teilzunehmen und teilzuhaben. Der Gewinner erhielt ein Preisgeld, welches aus den Eintrittserlösen besteht. Da eine Karte 10 Euro kostete und ca. 50 Leute anwesend waren, scheint es sich für den Sieger gelohnt zu haben.

11 unterschiedliche Disziplinen wurden per Losmurmel ausgewählt, eine jedoch konnte von jeder Mannschaft als "Joker" herausgewählt werden. Es wurde ein Kampf bis in den späten Abend, von dem niemand erwartet hätte, dass er so lange dauern würde. Für das nächste Jahr wird daran aber auch schon gearbeitet, immerhin haben auch Schüler einen Wecker, der sie jeden Morgen aus dem Bett quält. Das große Pech hatten wir, als wir zweimal hintereinander in derselben Disziplin antreten mussten...

Alles in allem war es ein sehr amüsanter, spaßiger Wettbewerb, zu dem es sich in den nächsten Jahren zu kommen lohnt. Vom HGW haben teilgenommen: Lea Bergen, Louis Braun, Giulia Buchen, Antonia Holzmann, Malte John und Marlena Krawczyk. Sie alle sind Mitglieder der Theater-AG und freuen sich auf das nächste Jahr.

Louis Braun & Malte John (7c)

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Seit der letzten erfolgreichen Aufführung „Es weihnachtet sehr“ fiebert die Theater-AG des HGW schon voller Vorfreude ihrem nächsten großen Projekt entgegen. Dieses Jahr wagt sich die Theater-AG, passend zur Weihnachtszeit, an den bekannten Klassiker

„Scrooge - Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens

Die beliebte Geschichte des mürrischen, alten Scrooge, der zu Weihnachten von drei Geistern heimgesucht wird, hat auch die Theater-AG fasziniert und so wird schon seit Anfang des Jahres fleißig geprobt.

Die Aufführungstermine (jeweils in der Aula des HGW):

  • Freitag, 27.11.2015, 19:30 Uhr                                               
  • Samstag, 28.11.2015, 19:30 Uhr                                                     
  • Mittwoch, 02.12.2015, 17:00 Uhr                                                      
  • Samstag, 05.12.2015, 19:30 Uhr

 

Wir freuen uns darauf, möglichst viele Besucher begeistern zu können!

Auch wenn die Theater-AG lange nichts mehr von sich hat hören lassen, so gab es doch im vergangenen halben Jahr einige Veränderungen und Entwicklungen. Mit dem Ende des letzten Schuljahres mussten wir Frau Klöckner als Mitleiterin der Theater-AG verabschieden, da sie aufgrund des Endes ihres Referendariats unsere Schule verließ. Wir sind sehr dankbar für die gemeinsame Zeit und freuen uns darüber, dass Frau Klöckner uns weiterhin besuchen und unterstützen wird. Neben Frau Krieg hat jetzt auch Frau Steiniger die Leitung der Theater-AG übernommen. Außerdem konnte sich das Ensemble über eine große Anzahl „Neulinge“ freuen, die seit dem letzten Projekt hinzugekommen sind.

Wir freuen uns sehr über alle neuen Mitglieder der Theater-AG und erwarten mit Vorfreude die nächste weihnachtliche Produktion!

Eure Theater-AG

 

 

Rückschau

PETER PAN nach dem Kinderstück von James Matthew Barrie - Unsere Inszenierung  in der Fassung von Marcus Mislin

„Peter Pan“ gehört zu den Klassikern nicht nur der Kinderliteratur. Vor allem die Disney-Studios mit ihren Verfilmungen setz(t)en Maßstäbe und beeinflussen bis heute Erwartung, Wahrnehmung und Rezeption dieses Stoffes. Dass die ursprüngliche literarische Vorlage von James Matthew Barrie aus dem Jahre 1904 dabei immer mehr verlassen wurde, ist das Schicksal vieler Verfilmungen, aber schmälert weder den Wert noch die Qualität der Verfilmungen selber.

Der Schauspieler und Regisseur Marcus Mislin (*1951) setzte bei seiner Bühnenfassung aber wieder stärker bei J.M. Barries Grundidee und –absicht an und schuf ein Theaterstück, das mit seiner Fantasie, seiner kindlich unbeschwerten Komik und dennoch nachdenklichen Sicht auf die Welt sowohl Kinder als auch Erwachsene und das Kind im Erwachsenen und die Ernsthaftigkeit im Kind gleichermaßen anzusprechen vermag.

In einer Theaterästhetik zwischen den traditionellen englischen pantomimes, derber Slapstick-Komik und grenzensprengender Fantasie, in der ALLES möglich wird und selbst das Unglaubliche wie im traditionellen Volksmärchen unhinterfragt selbstverständlich ist, wird J.M. Barries Idee durch M. Mislin umgesetzt, dass aus Kindern zwar Erwachsene werden müssen, aber Erwachsene auch immer etwas von ihrer kindlichen Spontaneität und Lust am Spiel behalten sollen. Nur wenn Realität und Traum, Fakten und Fantasie, Tatsächliches und Erdachtes zusammenkommen, wird die Welt von Kindern lebenswert und die Welt von Erwachsenen ganzheitlich. Nur dann können sich Kinder und Erwachsene wirklich begegnen in einem sich gegenseitig beflügelnden Miteinander.

In unserer Inszenierung erleben die Kinder Wendy, Michael und John die bekannten Abenteuer mit Peter Pan, Käpt’n Hook, Tinkerbell, Tiger Lilly und all den anderen Figuren. Aber es ist keine Traumund Fantasiewelt, die aus sich selbst heraus existiert, sondern alle Abenteuer sind Produkt der elterlichen Fantasie von Mrs. und Mr. Darling, die ihren Kindern eine turbulente Traumwelt erschaffen, in der die Realität ihres Kinderzimmers zur Welt der Abenteuer wird. Das ist nur möglich, weil die Eltern durch die Reaktivierung ihrer eigenen Kindheit die Fantasie ihrer Kinder wecken und ihr Raum geben. Und die großen und kleinen Zuschauer im Theatersaal werden mitgenommen und mitgerissen in die Unendlichkeiten der Fantasie als seien sie die Geschwister von Wendy, Michael und John. Und Kinder und Erwachsene dürfen und SOLLEN aktiv an den Abenteuern teilnehmen und mitmachen.

 

"ES IST ANDERS ALS DU DENKST - ein etwas anderes Projekt der THEATER-AG am HGW

Mit großem Erfolg stellte das Ensemble der Theater-AG am HGW am 23.11.2013 das Ergebnis einer ganz besonderen Arbeitsphase vor. Quer durch die Literaturgeschichte wurden Texte sozusagen „gegen den Strich gebürstet“, wobei ein neuer und oft spannender Blick auf Bekanntes und weniger Bekanntes möglich wurde. Das Besondere daran war, dass jedes Ensemblemitglied selber Texte ausgesucht und als eigene Szene dramaturgisch gestaltet hatte. Regisseur Ulrich E. Hein machte daraus zusammen mit dem Ensemble eine temporeiche Literatur-Revue, die beim Publikum bestens ankam (siehe dazu auch den Pressebericht in der OVZ).

Aber noch etwas Anderes war bei dieser Produktion neu:

Erstmals wurde die gesamte Organisation von Probenarbeit, Werbung und Pressearbeit und die Logistik und Durchführung der Aufführung vom neuen Leitungsteam aus den Reihen des Ensembles übernommen. Anna und Clara Busch, Lara Marhöfer und Josephine Scheel erledigten alleinverantwortlich alle Aufgaben, die zu solch einem Projekt gehören. Dafür bedankte sich während des Schluss-Applauses in einer schönen Geste jedes Ensemblemitglied mit einer Blume an das 4er-Team.

Und auch die dreimalige Präsentation einer Kurzfassung dieses Programms während des Tages der Offenen Tür am 30.11.2013 wurde von diesem Team erfolgreich vorbereitet und durchgeführt.

Damit hat die neue Organisations-Struktur der Theater-AG am HGW ihre „Feuerprobe“ bestanden und ermutigt das Leitungsteam, die nächste Großproduktion in Angriff zu nehmen, die in gewohnter Staffel von 6 Vorstellungen zum Ende des laufenden Schuljahres Mai/Juni präsentiert werden wird. Genauer dazu später an dieser Stelle.

 

 

50 Jahre Theater-AG

Jubiläumsfeier am Samstag, d. 13.10.2012

Mit einer fulminanten Geburtstagsfeier beging die THEATER-AG am HGW ihr 50-jähriges  Bestehen am 13.Oktober 2012 in der Aula.

Über 100 Ehemalige aus Nah und Fern, darunter viele Gründungsmitglieder, waren angereist, um zusammen mit dem derzeit aktuellen Ensemble und einer beeindruckten Zuschauerschaft Anekdoten auszutauschen, Vergessenes aus der Erinnerung hervorzukramen und bei einem warm-/kalten Büffet neue Kontakte zu knüpfen, alte Kontakte aufzufrischen und der THEATER-AG ein noch recht langes Leben zu wünschen.

In einem Bühnenprogramm stellten die Mitglieder des aktuellen Ensembles zu Musik von Gustav Mahler und Richard Strauss symbolisch choreographisch die Geburt dieser Gruppe dar, die in dieser Art nicht nur die älteste Schultheatergruppe sondern die älteste Theatergruppe überhaupt im Oberbergischen Kreis ist und über eine ununterbrochene 50jährige Kontinuität verfügt.

Es war ein imposantes Bild, als schließlich alle anwesenden Ehemaligen die Bühne betraten und in gemeinsamen Rate-Erinnerungsspielen, einer Talk-Show und persönlich gestalteten Glückwünschen das Bühnenprogramm fortsetzten.

In ihren Grußworten betonten der Gründer der Gruppe Dr. Friedhelm Henrich und der jetzige Leiter Ulrich E. Hein die Besonderheit dieser Gruppe, die stets produktionsorientiert und weder an Kurse oder Unterricht noch an bestimmte Klassen oder Jahrgangsstufen gekoppelt war. Und Hein betonte, dass es gerade diese Organisationsform ist, die der Gruppe bis heute ungebrochenes Interesse seitens der Schülerinnen und Schüler beschert, obwohl die Schwierigkeiten mit der Einführung von G8 und dem Ganztagsunterricht immer größer werden. In diesem Zusammenhang dankte er auch der Schulleitung dafür, dass sie alles tue, um rein organisatorisch die Arbeit auch unter veränderten und erschwerten Bedingungen zu unterstützen. Der stellvertretende Schulleiter Frank Bohlscheid griff im Namen der Schulleitung diese Idee auf, als er in seinem Grußwort darauf hinwies, dass das Profil des Hollenberg-Gymnasiums ohne diese Arbeit nicht mehr denkbar wäre, weil hier spezifische Kräfte und Begabungen gefördert und gebündelt werden können und zeigen, dass Schule ein echter „Lebens“-Raum und nicht nur eine Lehranstalt ist.

Die Feierlichkeiten weiteten sich nach dem Bühnenprogramm über die gesamte Schule aus, die als „Großmuseum“ eingerichtet war mit vielerlei Ausstellungen zur Geschichte der Gruppe, und dauerten bis in den frühen Morgen. Dass dies möglich war, ist dem unbeschreiblichen Engagement des derzeitigen Ensembles und einiger Eltern zu danken, die in einem riesigen Kraftakt nicht nur die Vorbereitungen übernommen hatten, sondern anschließend auch noch die Schule in einen Stand zurückversetzten, dass am Montag nichts mehr an diese „rauschende Ballnacht“ erinnerte. Denn so heißt es im Theater: „Wenn der Vorhang fällt, ist es für heute vorbei!“

 

 

Bisherige Produktionen der Theater-AG

Theater-Chronologie_kurz.pdf

Presseberichte

Presseberichte2012-2013.pdf

Presseberichte aus den Jahren 2012/2013

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Rezension der Aufführung vom 23.11.13

OVZ04.06.14.jpg

Rezension der Aufführung vom 04.06.14