Der Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium

Sie spielen mit dem Gedanken, Ihr Kind am HGW anzumelden und möchten gerne mehr über unsere Schule und das Anmeldeverfahren erfahren? Dann sind Sie hier genau richtig.

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Inhaltsübersicht

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Unser aktueller Flyer

FlyerNov2016.pdf

Geschichte und Gegenwart der Schule

Dass die Möglichkeit zum Besuch einer guten Schule, die Lebenschancen eröffnet, zu den wesentlichen Pflichten einer demokratischen Gesellschaft gegenüber ihren Kindern gehört, wird heute in Deutschland immer wieder betont. Neu ist der Gedanke nicht. In Waldbröl gründete der evangelische Pfarrer und Superintendent Wilhelm Hollenberg 1861 aus dieser Erkenntnis die Schule, die heute als Gymnasium seinen Namen trägt und die seit mehr als 50 Jahren Mädchen und Jungen aus allen Schichten der Bevölkerung des südlichen Oberberbergischen Kreises mit dem Abitur ins weitere Leben entlässt.

Heute besuchen 604 Schüler das Hollenberg-Gymnasium; es ist in der Sekundarstufe I dreizügig organisiert, d.h. dass drei Parallelklassen einen Jahrgang bilden. 47 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten die Schüler. Der Unterricht findet von Montag bis Freitag statt (Fünftagewoche).

Zur Zeit haben die Jahrgangsstufen 6 und 7 an einem Tag, die Jahrgangsstufen 8 und 9 an zwei Tagen nach einer 50 Minuten dauernden Mittagspause (7. Std.) in der 8. und 9. Std. Unterricht. Dieser Unterricht schließt um 15.15 Uhr. In der Jahrgangsstufe 5 hingegen schließt der Unterricht spätestens nach der 6. Stunde (d.h. um 12.50 Uhr). Weitere Informationen zu den Unterrichtszeiten finden Sie hier (Box unten links).

Täglich besteht für alle Schüler/innen die Möglichkeit, in unserer neu erbauten Mensa ein kostengünstiges und hochwertiges Mittagessen einzunehmen. Eine pädagogische Betreuung der Schüler/innen (Hausaufgaben, Spiele, Tanz, Sport und in erheblichen Umfang Förderunterricht) ist Teil dieses Konzepts. Sie steht allen Schülerinnen und Schülern von Montag bis Donnerstag unabhängig vom Stundenplan als Angebot bis 14.30 Uhr zur Verfügung, es gilt der Grundsatz: "Jeder kann, keiner muss."

Einen optischen Einblick in unser Schulleben erhalten Sie hier. Wer eine ausführlichen Darstellung des Angebots, Programms und Profils des HGW sucht, sollte hier weiterlesen.

Arbeitsgemeinschaften

Das schulische Leben regeln nicht nur Stundentafel und Stundenplan. Im Unterricht der einzelnen Fächer entwickeln sich häufig Interessen, die Lehrer und Schüler in Arbeitsgemeinschaften vertiefen möchten. Das Hollenberg-Gymnasium besitzt hier eine lange und fruchtbare Tradition. Die Arbeit der Theatergruppe oder die Pflege der Schulmusik sind weithin bekannt und Gütesiegel unserer Schule. Ein Blick auf das aktuelle Angebot dieser Arbeitsgemeinschaften veranschaulicht die Vielfalt der Interessen und Breite des Angebots: Schulorchester/-chor und BigBand, Astronomie-AG, Schulskikurs, Selbstsicherheitstraining, Jahrgangsmannschaften im Fußball, Theater-AG, Roboter-AG für Fünftklässler, Schulgarten-AG, Schülergebetskreis, Comenius-Projekt, "Sozail Genial", "Zukunft-fördern-Projekt" und anderes mehr.

Schüleraustausch

Seit vielen Jahren bietet das Hollenberg-Gymnasium seinen Schülern die Gelegenheit, auf dem Weg des Schüleraustausches andere Länder oder Regionen und ihre Bevölkerung kennen zu lernen. Gerade heute, in einer Welt, in der Entfernungen immer weniger eine Rolle spielen und in der die Mobilität eines jeden besonders gefordert ist, erscheint uns die Pflege dieses Gedankens sinnvoll zu sein. Wir praktizieren zur Zeit den Schüleraustausch mit den USA (einer Schule in Mukwonago/Wisconsin) und  Frankreich (Lycée Jean XXIII in Les Herbiers und das Collège in Agnés Varda in Ligné).

Daneben arbeiten wir jährlich mit dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) zusammen, der uns in den vergangenen Jahren Schülergruppen aus Dänemark, England und Schweden vermittelt hat, und seit einigen Jahren haben sich auch Besuche und Gegenbesuche mit australischen Schüler/innen verwirklichen lassen. Weiter unterstützen wir nach Kräften Auslandsaufenthalte einzelner Schüler/innen unserer Schule (überwiegend aus der 10. Jahrgangsstufe). Mit ausländischen Schulen und ihren Schülerinnen und Schülern arbeiten wir seit vielen Jahren im Rahmen der Comenius-Projekte zusammen. Im laufenden Schuljahr führte uns diese Kooperation zu Begegnungen mit einer dänischen, griechischen, schwedischen, italienischen, spanischen und tschechischen Schule. Selbstverständlich öffnen wir unser Gymnasium darüber hinaus immer für ausländische Gäste. Eine neue Form des Austauschs bieten wir seit dem Schuljahr 2014/2015 an: Im Rahmen eines fakultativen Universitätspraktikums können Schülerinnen und Schüler im ersten Jahr der Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 11) eine Woche lang Uni-Luft schnuppern, indem sie eine Woche lang an Lehrveranstaltungen einer bestimmten Fachrichtung teilnehmen.

Bilingualer Unterricht ab Klasse 5

Seit mehreren Jahren ist das Hollenberg-Gymnasium in der Lage, einen besonderen Akzent im Fremdsprachenunterricht zu setzen. Ab dem 5. Jahrgang bieten wir Englisch als bilingual unterrichtetes Fach an. Bilingual bedeutet in der wörtlichen Übersetzung zwei- oder doppelsprachig. Damit ist gemeint, dass Englisch nicht nur als Fremdsprache erlernt, sondern ab Klasse 7 auch Unterrichtssprache in den Fächern Erdkunde, Politik und Geschichte wird. Diese Fächer werden also (zunehmend) in englischer Sprache unterrichtet. Die bisherigen Erfahrungen mit der Praxis bilingualer Bildungsgänge zeigen, dass der frühe und intensive Zugriff auf die erste Fremdsprache das Erlernen weiterer Fremdsprachen erleichtert. Begeisterung und Freude am Sprechen sollen möglichst rasch das Fremde an der Zielsprache nehmen.

Die Schülerinnen und Schüler der bilingual-englisch unterrichteten Lerngruppe beginnen in der Jahrgangsstufe 5 mit sieben (statt der üblichen fünf) Wochenstunden Englisch. So kann relativ rasch die fremdsprachliche Kompetenz für den ab Klasse 7 einsetzenden Sachunterricht in den Fächern Erdkunde und Geschichte aufgebaut werden. So wie durch den Unterricht in allen anderen Fächern immer auch muttersprachliche Fähigkeiten geschult werden, entwickelt sich Englisch harmonisch zur anderen Unterrichtssprache. Dieses Konzept kann während der Oberstufe bis zum Ende der Schulzeit ausgebaut werden.

Ein wichtiger Bestandteil der bilingualen Ausbildung ist die begleitende Praxis im Umgang mit muttersprachlich-englischen Partnern. So wird Ende Klasse 6, spätestens Anfang Klasse 7, im Rahmen der Möglichkeiten ein ca. zweiwöchiger Besuch Englands mit Unterbringung in englischen Familien den Einstieg in den bilingualen Unterricht im Sachfach verbessern. Weitere Begegnungen können darauf aufbauen, etwa auch im Sinne der Berufsvorbereitung ein Berufspraktikum in der Jahrgangsstufe 10 in England. Fördermöglichkeiten hierzu gibt es. Wir sehen in dem bilingualen Zweig unserer Schule eine empfehlenswerte Bereicherung unseres Fremdsprachenangebotes. Unsere Erfahrungen belegen in vielen Fällen eine sehr positive Lern- und Persönlichkeitsentwicklung der Schüler/innen dieser Klassen.

Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit in der Erprobungsstufe

Das 5. und 6. Schuljahr bilden eine pädagogische Einheit. Dies gilt in unveränderter Form auch nach der Einführung der achtjährigen Schulzeit am Gymnasium. Während dieser beiden Schuljahre, zwischen denen keine Versetzungsentscheidung liegt, soll sondiert werden, ob das Gymnasium diejenige Schulform ist, die den Entwicklungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler entspricht.

Erstes pädagogisches Ziel muss es dabei sein, die neu in die fünfte Klasse eintretende Schülerschaft von ihrer jeweiligen Grundschule abzuholen, d.h. die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen zu sichten, weitgehend anzugleichen und Anleitung zu regelorientierter Konzentrations- und Arbeitsfähigkeit zu geben. 

Dabei legen wir Wert auf die Praxis eines sozialen Verhaltens, das Höflichkeit, gegenseitige Rücksichtsnahme und Verantwortungsbereitschaft und Förderung zunehmender Selbstständigkeit als wesentliche Tugenden besitzt. Das Hineinwachsen der Schüler/innen in die neue Schule verlangt sowohl Geduld als auch die einheitliche und klare Perspektive der unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer. Dieser Prozess wird unterstützt durch Methodentage, während derer fächerübergreifend Strategien der Selbstorganisation und des erfolgreichen und effizienten Arbeitens und Lernens vermittelt werden.

Bei der Gestaltung des Stundenplans versuchen wir, durch regelmäßige Doppelstunden und jeweils eine zusätzliche „Ergänzungsstunde“ in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch die erforderlichen Zeitkontingente für eine nachhaltige individuelle Förderung der Schüler/innen bereit zu stellen.

Ein Beispiel: aktueller Stundenplan der Klasse 5a

 

Uhrzeit

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

1

07.35 - 08.20

Mathematik

Englisch

Musik

Deutsch

Biologie

2

08.25 - 09.10

Religion

Englisch

Englisch

Deutsch

Deutsch

 

 

 

 

 

 

 

3

09.25 - 10.10

Deutsch

Biologie

Religion

Sport

Musik

4

10.15 - 11.00

Englisch

Kunst

Mathematik

Sport

Mathematik

 

 

 

 

 

 

 

5

11.15 - 12.00

Englisch

Kunst

Deutsch

Mathematik

(Englisch)*

6

12.05 - 12.50

Erdkunde

Sport

Erdkunde

Mathematik

(Englisch)*

Bei seiner Zusammenarbeit mit den Grundschulen bemüht sich das Hollenberg-Gymnasium um engen Kontakt zu den Elternhäusern und den Kolleginnen und Kollegen, die unsere neuen Schüler/innen in der Grundschule unterrichtet haben. In drei Erprobungsstufenkonferenzen pro Schuljahr besprechen alle Fachlehrer/innen die Entwicklung der Kinder. Im Austausch der jeweiligen Erfahrungen erhalten wir wichtige Hinweise über Stärken und Schwächen, Interessen und Hobbies der Kinder.

Immer wieder erleben wir, dass sich Grundschule und Gymnasium in der Einschätzung der Schülerinnen und Schüler ganz weitgehend einig sind. Diese Erfahrung liegt auch unserem ganz ernst gemeinten Rat an die Eltern zugrunde: Folgen Sie im Interesse Ihres Kindes der Empfehlung, die Ihnen die Grundschule für die Fortsetzung des Bildungsweges Ihres Kindes gibt!

Die Fremdsprachenfolge

Alle Schülerinnen und Schüler belegen mit der 5. Jahrgangsstufe das Fach Englisch als erste Fremdsprache. Mit Beginn der 6. Klasse können Latein oder Französisch als im Gymnasium verpflichtende 2. Fremdsprache gewählt werden, und für die 8. Klasse kann eine weitere Fremdsprache - die in Klasse 6 nicht gewählte - als dritte hinzukommen. Möglich ist zur Zeit aber auch die Wahl von fachübergreifendem Unterricht im Bereich Mathematik-Informatik oder Biologie-Chemie.

Das Hollenberg-Gymnasium setzt im Fremdsprachenunterricht einen deutlichen Schwerpunkt. Grund dafür ist neben dem gerade in unserer Zeit steigenden Bedarf in einem immer mehr zusammenwachsenden Europa die Erkenntnis, dass Fremdsprachen ein wertvolles Bildungsgut darstellen; sie schulen die mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeit, gewährleisten den Blick in andere Länder und Kulturen und fördern so wesentlich Haltungen wie Weltoffenheit und Toleranz, die zentrale Ziele des Bildungsprozesses darstellen.

Das HGW als CertiLingua-Schule

Im Sommer des Jahres 2011 ist das Hollenberg-Gymnasium als CertiLingua-Schule ausgezeichnet worden. 150 Schulen in ganz Europa sind im Besitz dieses Exzellenzlabels, das nicht nur für besondere Leistungen im Bereich der Fremdsprachen, sondern auch für herausragende interkulturelle Kompetenzen vergeben wird. Ausgangspunkt für dieses Bildungsangebot, das in der gymnasialen Oberstufe gemacht wird, ist die Teilnahme am bilingual-englischen Unterricht sowie die Belegung des Faches Französisch als zweiter Fremdsprache.

Viele Universitäten und Unternehmen unterstützen und fördern diejenigen Schüler/innen, die sich für CertiLingua entschieden haben. In Deutschland sind es u. a. die Universitäten Bonn, Trier, Hannover oder Dortmund und im Bereich der Wirtschaft große Konzerne wie Bayer und Siemens.

 

 

Das Verfahren der Anmeldung am HGW

Anmeldezeiten:

20.-22.02.17 und 28.02.-02.03.17:
- montags bis freitags, 7.30-13.30 Uhr
- zusätzlich Do., 02.03.17, 15.00-18.00 Uhr
- in besonderen Fällen nach Vereinbarung

Während der Karnevalstage (23.- 27.02.17)
ist das Sekretariat nicht besetzt. 

Für die Anmeldung künftiger Fünftklässler benötigte Unterlagen:

- Familienstammbuch
- Zeugnis des 1. Halbjahres der Klasse 4
- Übergangsempfehlung der Grundschule
- Passfoto (für Kinder, die mit dem Bus fahren müssen, ist ein Passfoto für den Schülerausweis erforderlich)

Anmeldeformulare für künftige Fünftklässler (bitte alle drei Fomulare ausfüllen und abgeben)

Anmeldeformular_5er.pdf

Religionsunterricht.pdf

EinverstaendnisFotos5er_neu.pdf

Anmeldeformulare für Realschüler, die in die gymn. Oberstufe eintreten (bitte beide Formulare ausfüllen und abgeben)

AnmeldeformularJgst.6-12.pdf

EinverstaendnisFotos5er_neu.pdf

Veranstaltungen für angehende HGW-Schüler und deren Eltern

  • Informationsabend für Eltern von Viertklässlern:
    Dienstag, 24.01.2017, 19.30 Uhr
  • Tag der offenen Tür:
    Samstag, 19.11.2016, ab 09.30 Uhr
  • Schnuppertage für Schüler der 4. Klassen:
    - 15.05.2017, für Waldbröler Grundschulen
    - 16.05.2017, für auswärtige Grundschulen
  • Schnuppertage für Realschüler nach Absprache mit Frau Lensing unter
    Tel. 02291-9300 oder lensing(at)hollenberg-gymnasium.de 
  • Völkerballturnier der 4. Klassen:
    Dienstag, 23.05.2017, ab 8.30 Uhr
  • Einschulungsfeier der neuen Fünftklässler:
    Dienstag, 27.06.2016, um 17.00 Uhr in der Aula
  • Weitere Termine im aktuellen Schuljahr