24.05.2019 17:14

Treffen der Abiturientia 1989

Kategorie: Aktuelles

Am Samstag, dem 04. Mai traf sich gut die Hälfte der damals 104 Pennäler, die 1989 ihr Reifezeugnis am Hollenberg-Gymnasium abgelegt hatten, zu einem Wiedersehen im HGW.

Obwohl das letzte Treffen erst fünf Jahre zurückliegt, begann doch wieder das Rätselraten angesichts der vielen bekannten und doch (durch den Alterungsprozess?) unbekannten Gesichter. Dem Rätselraten wurde durch eine Vorstellungsrunde im PZ ein schnelles Ende bereitet und manch einem fiel es wie Schuppen von den Augen: "Stimmt ja, du bist das!!!“.

An diesem Tag sollten die Ehemaligen auch den seit drei Jahren im Amt befindlichen Schulleiter Frank Bohlscheid kennenlernen, der selbst auch 1989 sein Abitur gemacht hat und so direkt eine Gemeinsamkeit mit den ehemaligen Schülern feststellen konnte. Frank Bohlscheid führte die ehemaligen Hollenberger durch ihre alte Schule, die besonders in den hochmodernen Räumen der Naturwissenschaften ein ganz neues Gesicht bekommen hat. Dennoch kam so manche Erinnerung zurück und diverse Anekdoten wurden ausgetauscht, insbesondere der Chemie-Unterricht bei Herrn Pedde hatte bleibende Eindrücke hinterlassen. Weiter ging es zum Lehrerzimmer, das vielen noch als Raum 60 bekannt war, der damals zum Schreiben der Klausuren verwendet wurde. Auch wurde ein Blick in verschiedene Klassenräume gewährt, die heute aufgrund des Lehrerraumprinzips alle individuell eingerichtet sind. Nach einem Blick in den Oberstufenraum, vorbei an der ehemaligen Raucherhalle führte der Weg dann zum Sekretariat und Schulleiterzimmer, wo die Abiturklausuren zum Mitnehmen bereit lagen.

Ein gemeinsames Kaffeetrinken im PZ rundete den Schulbesuch anlässlich des dreißigsten Jahrestages des Abiturs ab und die vielen interessanten Gespräche fanden auf der Wanderung zur Wirtschaft „Zur Klus“ und in den folgenden Stunden dort ihre Fortsetzung.

Viele der Ehemaligen waren von weit her gekommen, sogar eigens aus den USA angereist, aus Brüssel, Eindhoven, Berlin, Stuttgart, Frankfurt, Ludwigshafen, Osnabrück, Höxter, Kleve, Bonn, Köln, Overath, um nur einige Orte zu nennen, in die es die ehemaligen Waldbröler verschlagen hat. In einem waren sich alle einig: Ein weiteres Treffen in fünf Jahren wäre schön! Wird dadurch doch gerade denen, die Waldbröl verlassen haben, so auch ein Stückchen Heimat erhalten und das Gefühl, nah bei den Wurzeln zu sein.

(Stefanie Krumm)