24.12.2021 10:53

Ein Licht der Hoffnung

Kategorie: Aktuelles

Vertreter der SV besuchten soziale Einrichtungen in Waldbröl

Ein Licht der Hoffnung

Am Montag, dem 20.12.2021, besuchten Vertreter der SV (Schülervertretung) des Hollenberg-Gymnasiums Waldbröl mehrere soziale Einrichtungen in der Waldbröler Innenstadt. Unter dem Motto „Ein Licht der Hoffnung“ hatten Carla Berg (8b), Cécile Weber (9b), Fenja und Jannis Runkel (8c bzw. 10) sowie die SV-Lehrerin Nadine Friederichs einige Geschenke vorbereitet, die sie den Angestellten und Bewohnern bzw. Patienten als Zeichen der Dankbarkeit, Anerkennung und Solidarität überreichten. Dass diese Personen nie genug Wertschätzung erfahren können, stellte den Anlass der SV-Vertreter dar, diese Aktion ins Leben zu rufen. Ziele des Rundgangs waren die Wohngemeinschaft Reinery, das CBT-Wohnhaus St. Michael, das AWO-Seniorenzentrum am Königsbornpark sowie das Waldbröler Krankenhaus. Selbstgebastelte Weihnachtskarten, Schokolade als Nervennahrung sowie ein großer Stern und Windlichter – als Symbol des Lichts - wurden feierlich überreicht. Außerdem wurde ein Gedicht zum Thema Zuversicht aufgesagt, um den Beschäftigten und Bewohnern bzw. Patienten Mut zu machen. Die Geschenke sowie die Botschaft der SV-Vertreter wurden dankend angenommen. Dabei musste die Übergabe in kleinem Rahmen ausfallen und das bedeutete draußen und mit nur wenigen Menschen aus den jeweiligen Einrichtungen. Trotz der eisigen Kälte entwickelte sich eine warmherzige Stimmung und die SV-Vertreter kamen mit den Beschäftigten ins Gespräch. Ein interessanter Austausch ergab sich. So berichteten die Chefärztin Dr. Ute Becker (Leiterin der Klinik für Onkologie) sowie der Chefarzt Dr. Jörg Niehüser-Saran (Leiter der Klinik für Intensivmedizin) des Waldbröler Krankenhauses über den anstrengenden Alltag auf ihren Stationen während der Pandemie. Sie beantworteten Fragen der SV-Vertreter zur Impfung, zum Krankheitsverlauf einer Corona-Erkrankung etc. und gaben Tipps zum Umgang mit dem Virus. Sogar ein Beatmungsgerät durften die Schüler ausprobieren – allerdings in der Hoffnung, dies selbst nie in Anspruch nehmen zu müssen. Kurzum wurde die Aktion von allen Beteiligten sehr positiv wahrgenommen und stellte ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung und Zuversicht dar. (Jannis Runkel)