13.03.2019 21:45

Skikurs im Alpbachtal 2019

Kategorie: Aktuelles

Langsam erscheinen die Berge im Fenster des Reisebusses immer größer und beeindruckender. Nach den ergiebigen Schneefällen der letzten Wochen ist es weiß bis in die Tallagen. Die Geräuschkulisse aus dem oberen Stockwerk des Busses wird immer lebhafter:

Zum vierten Mal besuchte der Skikurs des Hollenberg-Gymnasiums mit Schülern der Klassen 7 bis 9 das Alpbachtal, um eine ganze Woche lang, vom 9. bis zum 16. Februar, der Begeisterung für den Schneesport zu frönen. Begleitet wurden die 46 Jungen und Mädchen von fünf Lehrern und vier Oberstufenschülern, die als ausgewiesen gute Skifahrer die Lehrer bei ihrer Arbeit in den vier Kursen unterstützten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wie immer haben die absoluten Ski-Neulinge - in diesem Jahr waren es 13 - Spaß am Skifahren gefunden. Jeder aus dieser Gruppe war am letzten Tag in der Lage, sicher eine rote Piste zu befahren, manche hätten gar eine schwarze gemeistert, die ultimative Herausforderung für jeden Ski-Einsteiger. Und wie immer haben auch die Könner unter den Schülern, die schon zum zweiten oder gar dritten Mal dabei waren, Neues gelernt und ihre Freude an Bewegung und Sport in spektakulärer Umgebung ausleben können, auch wenn das Skifahren mit der Schule strengeren Auflagen folgen muss als private Abenteuer - „Ausritte“ ins Gelände sind ebenso hoch offiziell verboten wie Fahrten im Tempo-Grenzbereich. Nicht nur die Landschaft, auch das Wetter zeigte sich alpin: Nach einem gemischten Wetterprogramm zu Beginn der Woche verwöhnte uns die Sonne in den letzten drei Skitagen. Natürlich gab es neben dem Skifahren selbst auch noch anderes, das den Reiz einer solchen Reise ausmacht: Nachtwanderungen, heimlich durchwachte Nächte im Zimmer, Bauchschmerzen durch Süßigkeiten, die Liebe ...

Auch sonst stimmte die „Peripherie“ wieder: Zum vierten Mal waren wir bei Christa und Jakob Achleitner auf dem Breitenbacher Hof zu Gast, die den von unserer großen Gruppe verursachten Trubel wie gewohnt unerschütterlich herzlich, regelrecht gut gelaunt aushielten und das hungrige Trüppchen mit regionalen Spezialitäten bekochten. Natürlich fand die Fahrt ihren traditionellen gesellschaftlichen Höhepunkt mit dem „Bunten-Abend“, der von den Schülern am letzten Abend selbst organisiert mit spannenden Wettbewerben für gute Unterhaltung sorgte.

Müde, aber glücklich, sehen die Kinder auf der Heimfahrt die Berge im Rückfenster des Busses langsam wieder kleiner werden, Schnee liegt nur noch in kümmerlichen Resten am Rande der Autobahn: So endet der Ausflug in die Berge mit ein bisschen Wehmut, aber auch mit der Gewissheit, dass alle 50 Schüler am Ende der Skiwoche unverletzt und gutgenährt, voller Eindrücke und Lernerfahrungen, wieder im Bus sitzen und sich nun auf ihre Familie freuen können. Und natürlich auch auf die Schule.

(Rom)