Comenius-Projektarbeit

Comenius ist ein von der EU gefördertes Programm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von Schulen. Bedingung ist, dass mindestens drei Schulen aus Mitgliedsländern der EU zwei Jahre lang an einem Thema über Internet und in jährlichen Treffen zusammenarbeiten. Verkehrssprache ist in der Regel Englisch.

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Inhaltsübersicht

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6. Comeniusprojekt: Jugend und Klimawandel

Das augenblickliche Projekt trägt den Arbeitstitel "Youth culture and climate changes". Beteiligt sind:

Vorbereitungstreffen der Lehrer 2010 in Mailand

Ziel des Projektes ist es, dass die Schüler genauere Kenntnisse über Ursachen und Folgen des Klimawandels gewinnen und ihr eigenes tägliches Verhalten kritisch reflektieren. Dazu wurde anhand von Fragebögen das persönliche Energieverhalten und dessen Folgen für die Umwelt untersucht. Dabei wurde auch die unterschiedliche Erfahrung und Sichtweise der einzelnen Länder deutlich. Klima und nationale Kultur gehören eng zusammen.

Bei einem gemeinsamen Treffen vom 10. bis 15. April 2011 in Dänemark (Besuch der Klimaprojekte auf der Insel Samsoe) und Schweden (Arbeit am Atmos-Institut in Helsingborg) wurden die Folgen des globalen Klimawandels und seine regionalen Auswirkungen sowie die Maßnahmen, die die einzelnen Länder, Regionen und Kommunen ergreifen, vorgestellt und diskutiert.

Beteiligt waren jeweils 2 Lehrer und 10 Schüler aus Italien und Deutschland, je 4 Lehrer und 30 Schüler aus Dänemark und Schweden, insgesamt also 12 Lehrer und 80 Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11. 

Nach der Auswertung der Ergebnisse dieser Arbeit fand im Oktober 2011ein weiteres Treffen der Lehrer in Mailand statt, um das letzte Jahr vorzubereiten. In Internetarbeitsgruppen wurden die verschiedenen Aspekte des Klimawandels und möglicher Gegenmaßnahmen weiter diskutiert und eine Resolution vorbereitet, die in einem europäischen Jugendparlament bei unserem Abschlusstreffen vom 13. bis 16. März in Waldbröl
verabschiedet und an die zuständige Kommissarin in Brüssel,
Connie Hedegaard, geschickt werden soll.

Das Programm dieser Konferenz, die im katholischen Pfarrheim mit 35 ausländischen Gästen und unseren Schülern stattfinden wird, sieht folgendermaßen aus:

Programm

13. März: Ankunft nachmittags und abends.

14. März: Morgens: Konstituierung des Parlaments, Verabschiedung eines Arbeitsplanes und Diskussion der bisherigen Ergebnisse der einzelnen multinationalen Arbeitsgruppen im Plenum.
14.00 Uhr: Begrüßung durch den Bürgermeister Peter Koester und Vorstellung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Waldbröl.

 15. März: Morgens: Diskussion der einzelnen Entwürfe und Verabschiedung einer gemeinsamen Abschlussresolution. 

16. März: Morgens: Besuch der Fordwerke in Köln, Vorstellung verschiedener Projekte zu klimafördernden Maßnahmen beim Fahrzeugbau Nachmittags: Stadtführung in Köln. 

17. März: Rückflug der Dänen und Schweden, die italienische Gruppe wird noch eine Woche länger ein eigenes Programm an unserer Schule durchführen.

7. Comenius-Projekt: Migration und Immigration (Schuljahre 2012/13 und 2013/14)

Was genau ist das Comenius-Projekt?

Das gegenwärtige, siebte Comenius-Projekt ist ein internationales, von der EU ausgehendes und finanziell unterstütztes Projekt, an dem sich insgesamt 7 Schulen europaweit beteiligen. Das Thema dieses und nächsten Jahres ist „Migration und Immigration in Europa“. An diesem Thema arbeitet in dem jetzigen Schuljahr die Stufe 11 und im nächsten Schuljahr die momentane Stufe 10 weiter. In dem zweistündigen Kurs pro Woche werden Informationen über einzelne Aspekte der Migration speziell in unserer Region gesammelt und weiter be- und verarbeitet. Die Ergebnisse werden halbjährlich bei einem Treffen der Teilnehmer aller Schulen gegenseitig vorgestellt, eventuelle Probleme herausgestellt und Lösungsvorschläge versucht zu finden. Verkehrs- und Arbeitssprache bei Treffen und sonstigen Kooperationsaktivitäten ist Englisch.

Welche Ziele werden verfolgt?

Durch das Comenius-Projekt erhofft sich die Europäische Union eine Steigerung der europäischen Integration und Identität, vor allem unter den jungen Menschen. Aus diesem Grund wird das Projekt sehr großzügig in der Form von Fördergeldern unterstützt.

Wir, die Teilnehmer des HGW, haben differenziertere Ziele und Vorstellungen. Im Vordergrund steht mit Sicherheit das Erfahren neuer Erkenntnisse über das Thema „Migration & Immigration“. Doch auch Aspekte wie das Gefühl, bei einem breitangelegten, internationalen Projekt mitzuwirken, den familiären Hintergrund in Bezug auf Migration näher zu beleuchten und die Förderung unserer Englisch-Kompetenzen sind hervorzuheben. Ebenso wichtig ist der lokale Aspekt von Waldbröl als Stadt, die in den letzten 20 Jahren vielfältige Erfahrungen auf dem Feld der Migration und Immigration gesammelt hat. Der gesamte Kurs hat sich zum Ziel gesetzt, Sichtweisen der Menschen in der Region ins Positive zu verändern, um somit möglicherweise bestehende Vorurteile aus der Welt zu schaffen. Möglicherweise ist es sogar realisierbar, der EU oder der lokalen Politik Verbesserungsvorschläge für ihre Politik zu machen, die sich auf unsere Erarbeitungen stützen.

Welche Schulen nehmen teil und wer sind die Teilnehmer des HGW?

Das HGW ist eine von 7 Schulen europaweit, die am Projekt teilnimmt. Die anderen Teilnehmer kommen aus Berlin, Lübeck, Mailand, Bilbao, Helsingborg (SWE) und Helsingør (DK).

Im Grunde kann jeder Schüler der Jahrgangsstufe 11 an dem Projekt mitarbeiten, also den Kurs Comenius belegen. Allerdings sollte der Schüler ein besonderes Interesse für die Fächer Englisch und Geschichte mitbringen, weil wir uns vorwiegend in englischen Sprache verständigen werden und natürlich auf die deutsche Geschichte eingehen werden. Der Kurs setzt sich aus 15 Schülern zusammen.

Wie wird die Kommunikation innerhalb des Projekts stattfinden?

Der Kurs Comenius ist auf 2 Stunden Unterricht wöchentlich begrenzt. In dieser Zeit werden wir uns auf Deutsch austauschen. Sobald wir jedoch eine Frage an eine andere Teilnehmerschule haben - oder auch umgekehrt -, kommunizieren wir auf Englisch über die Plattform „e-Twinning“. Dies ist ein von der EU bereitgestelltes Programm, über das man chatten und Videokonferenzen abhalten kann. Auf den halbjährlich stattfindenden Treffen ist Englisch selbstverständlich ebenfalls die vorherrschende Sprache. Zudem haben wir vor, einen Blog über die aktuellen Ergebnisse aller Arbeiten zu führen, den jeder einsehen kann.

Gibt es noch weitere Anliegen Ihrerseits?

Wir haben eine Bitte: Falls Sie sich für das Thema „Migration und Immigration in Europa“ interessieren und möglicherweise Referenzen dazu aufweisen können, melden Sie sich bitte unter der Nummer des Hollenberg Gymnasiums: 02291/9300. Die Ansprechpartner sind Herr Schmitz und Frau Drößler. Möglicherweise können Sie uns weiterhelfen und somit mit ein Teil dieses vielversprechenden Projekts werden. Wir würden uns sehr über Ihre Hilfe freuen!

8. Comeniusprojekt (Schuljahre 2014/2015 und 2015/2016)

Die Ergebnisse dieses Projektes finden Sie hier dokumentiert.