Fahrt der Bili-Schüler (Jgst. 7) nach Bexhill (Sept./Okt. 2013)

Voller Vorfreude und Erwartungen fuhren Ende September 19 Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zweiges mit  ihrer Englischlehrerin Sabine Krieg und der Begleiterin Lieselotte Knura nach Bexhill–on–Sea in East Sussex, Großbritannien.

Das Wetter zeigte sich nicht nur bei der Überfahrt von seiner besten Seite, denn man konnte bereits von Calais aus die Weißen Klippen Dovers sehen, sondern die Gruppe brauchte in den ganzen zehn Tagen nur einmal den Schirm. Wenn es regnete, dann regnete es nachts, ansonsten konnten die Schüler sogar im Egerton Park die Spiel- und Fitnessgeräte ausprobieren, an den Stränden in Hastings, Brighton und Bexhill die Füße im Wasser der Nordsee baumeln lassen und sogar ihr Picknick in London im Green Park auf der Wiese einnehmen. Die angebotenen Liegestühle kosteten allerdings leider Leihgebühr.

Das Programm war abwechslungsreich und bot den Schülern viele unterschiedliche Möglichkeiten an. Der Tower in London beeindruckte durch seine Größe und Geschichtsträchtigkeit, natürlich waren die Rüstungen von Heinrich VIII. und die Rüstungen der Pferde genauso sehenswert wie die Kanonen und die Kronjuwelen. Der Royal Pavilion in Brighton, der durch seine prunkvolle Ausstattung die Betrachtenden in Staunen versetzte, beeindruckte unter anderem mit der Größe der Küche, die der Größe eines heutigen Einfamilienhauses in nichts nachstand, und dem kostbar eingerichteten Bankettsaal, in dem sogar ein Menue gereicht wurde, das aus 126 Gängen bestand. 32 Desserts lassen das Herz eines jeden Kindes auch heute noch hoch schlagen.

Doch auch das Leben des einfachen Volkes wurde dargestellt. So wurde in der mittelalterlichen Stadt Rye das tägliche Leben mit all seinen Mühen und Plagen anhand eines großen Modells geschildert und die wahre Geschichte eines Paares erzählt, das wegen seiner Liebe zueinander lebendig eingemauert worden war.

Regen Zuspruch erhielt das Aquarium in Hastings. Die Schüler waren so begeistert, dass sie den teilweise sehr auffallenden Fischen Namen gaben und so verabschiedete man sich dann von Waltraut und Brigitte ebenso wie von Lady Susanne de Longhorn Cowfisch. Der winkende Rochen blieb ebenso in lebhafter Erinnerung wie die schwangeren Seepferdchenmänner.

Überhaupt standen alle Tiere auf der Klassenfahrt hoch im Kurs, was sowohl für die vielen zahmen Eichhörnchen im St. James's Park in London als auch für die vielen Enten, Gänse und Schwäne, die einem irgendwo begegneten, galt. Doch davon zeugen für den interessierten Leser auch die zahlreichen Fotos.

Das gute Benehmen und das höfliche Auftreten der Schülergruppe wurde immer wieder erwähnt und gelobt. Natürlich freuten sich nach den vielen Eindrücken und Ereignissen auch alle wieder auf die Heimat, aber der herzliche Abschied von den Gasteltern, die sogar Tränen in den Augen hatten und 'ihre Kinder' innigst drückten, zeigte, dass man auf beiden Seiten sehr zufrieden gewesen war.

Besonders freuten sich die Lehrerinnen über den herzlichen Empfang und die vielen positiven Rückmeldungen der Eltern und Schüler. Müdigkeit und Strapazen waren dabei schnell vergessen und die Planungen für die Fahrten 2014 und 2015 laufen natürlich schon auf Hochtouren.

(Knu/Kri)